Auf blitzenden Kufen in die Weihnachtsferien

Vielgeliebte Tradition fortgesetzt: das Schul-Eislaufen.

Am letz­ten Schul­tag, Frei­tag, den 22.12., waren Kin­der, Lehr­er­In­nen und hel­fen­de Eltern auf dem mitt­ler­wei­le tra­di­tio­nel­len Schul­aus­flug zum Schlitt­schuh­lau­fen in der Eis­sport­hal­le Trois­dorf. Für alle war es sehr auf­re­gend: Gleich zwei Klas­sen­stu­fen (1. und 2. Klas­sen) kann­ten die­sen Aus­flug noch nicht, da der Schul­aus­flug im letz­ten Jahr lei­der nicht durch­ge­führt wer­den konn­te. Die ande­ren hin­ge­gen waren vol­ler Vor­freu­de. Die Kin­der aus der Haydn­stra­ße zwäng­ten sich so zum ers­ten Mal, die 3. und 4. Klas­sen aus der Rhein­ba­cher Stra­ße zum wie­der­hol­ten Male in die Eis­lauf­stie­fel, in gelie­he­ne oder in die eige­nen.

Und dann ging’s mit gro­ßem „Hal­lo“ aufs Eis. Uhhhhh – wie rut­schig. So man­ches Händ­chen patsch­te sich an der Ban­de ent­lang oder klam­mer­te sich fest an die Hand der Leh­re­rin oder eines Eltern­teils, die Füße ver­such­ten, Halt zu fin­den und vor­an zu kom­men.

Aber man glaubt es kaum. An die­sem Vor­mit­tag gelan­gen nach und nach mit stei­gen­dem Mut und der Erfah­rung „das geht ja irgend­wie“ plötz­lich klei­ne glei­ten­de Schrit­te, ein sanf­ter Fahrt­wind um die Nase wehend. Welch ein schö­nes Gefühl, dahin­zu­schwe­ben auf der glit­zern­den wei­ßen Flä­che. Strah­len brei­te­te sich zuneh­mend auf den durch die Käl­te und Anstren­gung gerö­te­ten Kin­der­ge­sich­tern aus, die Augen leuch­te­ten stolz und froh.
 — So viel fröh­li­ches Lachen hört man selbst in der Micha­el­schu­le sel­ten an einem „Schul­tag“.

Beson­ders schön war auch an die­sem Tag die Gemein­sam­keit zu erle­ben, die sich zwi­schen Kin­dern, Eltern und Lehr­er­in­nen ent­wi­ckelt. Da hakt sich eine Mut­ter, die das ers­te Mal auf Schlitt­schu­hen steht, bei einer Leh­re­rin unter, da hat ein Papa zwei Kin­der aus ganz ande­ren Klas­sen an der Hand…

Für die Kin­der ist es sehr schön, wenn vie­le Eltern mit dabei sind und natür­lich ist so ein Schul­aus­flug ohne die hel­fen­den und unter­stüt­zen­den Eltern gar nicht mög­lich. Es müs­sen schließ­lich unge­fähr 200 (gefühl­te 2000!) Schlitt­schu­he ange­zo­gen und zuge­bun­den wer­den. Und wenn dann die Knie­schüt­zer noch auf der Bank lie­gen, und die Schu­he schon müh­sam fest­ge­zo­gen sind… tie­fer Seuf­zer, also gut, alles wie­der aus, Knie­schüt­zer an, Schu­he wie­der müh­sam fest­zie­hen.

Anbei ein paar Impres­sio­nen von dem wun­der­schö­nen Schul­aus­flug!
Vie­len Dank an alle frei­wil­li­gen Hel­fe­rin­nen und Hel­fer und natür­lich alle Lehr­er­in­nen – und Herrn Traut­mann, der allen die­se schö­ne Tra­di­ti­on erneut beschert hat und auch selbst sehr sou­ve­rän übers Eis glitt.

[Text und Fotos: Isa­bel Ruland]

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