Büchertag an der Michaelschule

Am 2. Dezem­ber 2016 war es wie­der so weit: unser Bücher­tag fand statt. Vie­le Eltern hat­ten sich bereit erklärt, aus belieb­ten, bekann­ten, aber auch so man­chen unbe­kann­ten Kin­der- und Jugend­bü­chern vor­zu­le­sen.

Vor dem eigent­li­chen Lese­nach­mit­tag tra­fen sich alle – Kin­der, Eltern, Lehr­er­in­nen – in der Micha­el­kir­che und stimm­ten sich mit advent­li­chen Lie­dern in die glit­zern­de Jah­res­zeit ein. Vie­le musi­ka­li­sche Vor­trä­ge – ob mit Instru­men­ten oder mit schö­nem Gesang – gestal­te­ten die Advents­stun­de in der Kir­che. Und ein klei­nes Spiel über das The­ma Weih­nach­ten in aller Welt durf­te natür­lich auch nicht feh­len.

Und dann stürm­ten die Kin­der ins Schul­ge­bäu­de. Ein Plan ver­riet ihnen, wo aus wel­chem Buch gele­sen wur­de, sodass jeder das für ihn Pas­sen­de fand. Vie­le Eltern beglei­te­ten ihre Kin­der, es gab Plätz­chen, Was­ser für die Kin­der und wär­men­den Glüh­wein für die Erwach­se­nen.

Ein Stand mit neu­es­ter Kin­der­li­te­ra­tur ver­lock­te so man­ches Kind, sei­nen Eltern in den Ohren zu lie­gen, bis das ersehn­te Buch gekauft war. In der Schu­le war alles advent­lich deko­riert, das Licht her­un­ter­ge­fah­ren und die Stüh­le stan­den im Halb­rund. So wur­de aus jeder Klas­se ein Lese­saal: gemüt­lich war­mes Ker­zen­licht, geheim­nis­voll dunk­ler Zuhö­rer­raum – und schon schweb­ten Zau­be­rer und Hexen durch die Luft, hops­ten Kobol­de von Tisch zu Tisch, jag­ten die Kin­der mit Rico gru­se­li­ge Schat­ten. Die Olchis trie­ben ihr Unwe­sen, magi­sche Tie­re streun­ten durch die Schul­flu­re, Stuarts Aben­teu­er ver­führ­ten zu schal­len­dem Geläch­ter und das Pup­s­pul­ver tat sei­ne Wir­kung. Welch eine bun­te Mischung der Phan­ta­sie!

Wenn das kein Anlass war, zu Hau­se sofort zum nächs­ten Schmö­ker zu grei­fen.

Dank gebührt den Lesen­den, den Glüh­wein- und Was­ser­ausschen­ken­den, und den beglei­ten­den Eltern – sie gemein­sam haben den Tag für die Kin­der zu einem unver­gess­li­chen Nach­mit­tag gemacht.

Dank auch an die Lehr­er­in­nen und Frau Opas – ohne ihr Enga­ge­ment könn­te die­ser Tag gar nicht statt­fin­den.

[Text: Isa­bel Ruland]

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