Martinslieder zum Herunterladen und Ausdrucken

Martinslieder singen im Bonner Musikerviertel

Für alle, die am Mitt­woch­abend bei unse­rem Mar­tins­zug kräf­tig mit­sin­gen wol­len, gibt es hier die Tex­te der Mar­tins­lie­der zum her­un­ter­la­den

Mar­tins­lie­der des Bon­ner Umzugs 2015 auf martinschlu.de

Text­blatt der Stadt Bonn

Looft, Kinder, looft!

Zint Mää­tes es ald wid­de he!
Looft, Kin­der, looft!
Wenn dä uns roof: mir sin ald he!
Looft, Kin­der, looft!

On de Lööch en de Hand,
un dat Käz­che anje­brannt,
en de Strooß erob un erav,
Looft, Kin­der, looft!

Zint Mää­tes wor ne jode Här!
Looft, Kin­der, looft!
Hä hät och all die Kin­der jern!
Looft, Kin­der, looft!

On de Lööch en de Hand,
un dat Käz­che anje­brannt,
en de Strooß erob erav,
Looft, Kin­der, looft!

Zint Mää­tes wol­le ihre mir.
Looft, Kin­der, looft!
met Leech­te on Zint-Mää­tes-Fier.
Looft, Kin­der, looft!

On de Lööch en de Hand,
un dat Käz­che anje­brannt,
en de Strooß erob erav,
Looft, Kin­der, looft!

Zint Mää­tes es für hück jedonn.
Looft, Kin­der, looft!
Dröm mös­se mir no Hus jetz jonn!
Looft, Kin­der, looft!

On de Lööch en de Hand,
un dat Käz­che anje­brannt,
en de Strooß erob erav, Looft,
Kin­der, looft!

Lasst uns froh und munter sein

Lasst uns froh und mun­ter sein,
und uns recht von Her­zen freun,
lus­tig, lus­tig, tral­al­a­la­la,
bald ist Mar­t­ins­abend da,
bald ist Mar­t­ins­abend da.

Mar­tin ist ein guter Mann,
der uns vie­les geben kann,
lus­tig, lus­tig, tral­al­a­la­la,
bald ist Mar­t­ins­abend da,
bald ist Mar­t­ins­abend da.

Durch die Straßen

Durch die Stra­ßen auf und nie­der,
leuch­ten die Later­nen wie­der.
Rote, gel­be, grü­ne, blaue,
Lie­ber Mar­tin komm und schaue.

Wie die Blu­men in dem Gar­ten,
blü­hen Later­nen aller Arten.
Rote, gel­be, grü­ne, blaue,
Lie­ber Mar­tin komm und schaue.

Und wir gehen lan­ge Stre­cken,
mit Later­nen an den Ste­cken.
Rote, gel­be, grü­ne, blaue,
Lie­ber Mar­tin komm und schaue.

Ich geh mit meiner Laterne

Refrain:
Ich geh mit mei­ner Later­ne und mei­ne Later­ne mit mir.
Da oben leuch­ten die Ster­ne, hier unten leuch­ten wir.

Ein Lich­ter­meer zu Mar­tins Ehr,
rabim­mel, rabam­mel, rabumm – bumm bumm…

Der Mar­tins­mann, der zieht vor­an…

Wie schön es klingt, wenn jeder singt…

Beschenkt uns heut, ihr lie­ben Leut…

Mein Licht ist aus, ich geh nach Haus…

De hill’je Zinte Märtes

De hill’je Zin­te Mätes
dat wor ne jode Mann.
Dä jof de Kin­der Käez­je
un stoch se sel­ver an.

Refrain:
Butz butz wid­de butz, dat wor ne jode Mann.

Hier wohnt ein rei­cher Mann,
der uns vie­les geben kann.
Viel soll er geben,
lan­ge soll er leben,
selig soll er ster­ben,
das Him­mel­reich erwer­ben.

Lass uns nicht so lan­ge, lan­ge stehn,
denn wir müs­sen wei­ter­gehn, wei­ter­gehn!

Sankt Martin

Sankt Mar­tin, Sankt Mar­tin,
Sankt Mar­tin ritt durch Schnee und Wind,
sein Ross das trug ihn fort geschwind.
Sankt Mar­tin ritt mit leich­tem Mut,
sein Man­tel deckt ihn warm und gut.

Im Schnee saß, im Schnee saß,
im Schnee, da saß ein armer Mann,
hatt‘ Klei­der nicht, hatt‘ Lum­pen an.
„O helft mir doch in mei­ner Not,
sonst ist der bitt’re Frost mein Tod!“
Sankt Mar­tin, Sankt Mar­tin,
Sankt Mar­tin zieht die Zügel an,
sein Ross steht still beim armen Mann.

Sankt Mar­tin mit dem Schwer­te teilt
den war­men Man­tel unver­weilt.
Sankt Mar­tin, Sankt Mar­tin,
Sankt Mar­tin gibt den Hal­ben still,
der Bett­ler rasch ihm dan­ken will.
Sankt Mar­tin aber ritt in Eil‘
hin­weg mit sei­nem Man­tel­teil.

Sankt Mar­tin, Sankt Mar­tin,
Sankt Mar­tin legt sich still zur Ruh‘.
da tritt im Traum der Herr hin­zu.
Der spricht: „Hab Dank, du Rei­ters­mann,
für das, was du an mir getan.“

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