Neue Musikinstrumente von Förderverein

För­der­ver­ein der Micha­el­schu­le hat neue Musik­in­stru­men­te gekauft

Der Ver­ein der Freun­de und För­de­rer der GGS Micha­el­schu­le Bonn-West e. V. hat für die Kin­der unse­rer Schu­le bereits im letz­ten Jahr neue Musik­in­stru­men­te gekauft. Jetzt end­lich gibt es auch Fotos zu den Instru­men­ten. Auf Grund der Beson­der­heit der zwei Stand­or­te in der Micha­el­schu­le wur­den die Musik­in­stru­men­te gerecht auf bei­de Stand­or­te auf­ge­teilt.

Es wur­den neue Glo­cken­spie­le, Boom­wha­ckers, diver­se Klein­in­stru­men­te (Glöck­chen, Ras­seln, Tri­an­geln etc.), Block­flö­ten, Oce­an­drums, Bon­gos, sehr gro­ße Bass­klin­ger und zwei Leh­rer­gi­tar­ren gekauft. Damit die Kin­der hören kön­nen, wie Ihre Musik klingt, bzw. wie „Musik-Stars“ live Musik spie­len, wur­den auch zwei Auf­nah­me­ge­rä­te und 4 Auf­nah­me­mi­kro­fo­ne gekauft. Nach Anga­ben der Musik­leh­re­rin­nen sind die Kin­der total begeis­tert wenn sie ihre eige­ne Musik über die Auf­nah­me­ge­rä­te wie­der abspie­len kön­nen. Hier die Musik­in­stru­men­te im ein­zel­nen und in alpha­be­ti­scher Rei­hen­fol­ge erklärt:

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Block­flö­ten

Die Block­flö­te ist eine Längs­flö­te, die zur Grup­pe der Holz­blas­in­stru­men­te gehört. Zur Ton­er­zeu­gung ent­hält ihr Kopf einen höl­zer­nen Block, der nur eine enge Spal­te (Kern­spalt) frei lässt. Da ihr Mund­stück beim Spie­len in den Mund genom­men wird, zählt sie zu den Schna­bel­flö­ten. In Euro­pa eta­blier­te sich die Block­flö­te seit der Renais­sance als gan­ze Instru­men­ten­fa­mi­lie durch alle Ton­la­gen hin­durch.

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Bon­gos

Bon­gos sind paar­wei­se ver­wen­de­te, klei­ne Ein­fell­trom­meln, die mit Fin­gern oder Hän­den geschla­gen wer­den. Sie stam­men aus Kuba. Die klei­ne­re Trom­mel nennt man „macho“ (span. Männ­chen), die grö­ße­re „hembra“ (span. Weib­chen). Im Son Cuba­no und davon abge­lei­te­ten Sti­len wech­selt der­je­ni­ge, der die Bon­gos spielt, im Mam­bo oder Mon­t­u­no genann­ten Teil des Stücks zu einer Kuh­glo­cke, spa­nisch cen­cer­ro. Der Spie­ler des Instru­ments heißt bon­go­ce­ro.

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Boom­wha­ckers

Boom­wha­ckers erzeu­gen Töne, wenn man sie gegen­ein­an­der, auf den Boden, den Kör­per oder jede belie­bi­ge Ober­flä­che schlägt. Boom­wha­ckers für ver­schie­de­ne Ton­hö­hen sind ver­schie­den lang und bestehen aus ver­schie­den­far­bi­gem Kunst­stoff (wobei glei­che Töne in ver­schie­de­nen Oktav­la­gen in der Regel die glei­che Far­be erhal­ten), so dass man sie leich­ter zuord­nen kann. Man kann auch mit Schlä­geln auf in einer Hal­te­rung fixier­ten Boom­wha­ckers wie auf einem Xylo­phon spie­len. Durch Druck auf die Außen­sei­te lässt sich die Ton­hö­he vari­ie­ren. Eine Okta­vie­rung nach unten kann durch die soge­nann­te Okta­va­tor­kap­pe erreicht wer­den. Boom­wha­ckers exis­tie­ren der­zeit nur im Ton­raum der C-Dur-Ton­lei­ter und sind zumeist im pen­ta­to­ni­schen und dia­to­ni­schen Satz erhält­lich. Um ande­re Ton­ar­ten spie­len oder beglei­ten zu kön­nen, ist ein chro­ma­ti­sches Ergän­zungs­set erfor­der­lich. Boom­wha­ckers wer­den oft von Per­for­mance­künst­lern wie zum Bei­spiel der Blue Man Group ein­ge­setzt. Musik­leh­rer nut­zen sie, um grund­le­gen­de Kon­zep­te von Rhyth­mus, Har­mo­nie und Melo­die zu ver­mit­teln. Sie sind geeig­net um in grö­ße­ren Grup­pen gemein­sam zu musi­zie­ren. So kann der Leh­rer alle Schü­ler oder der Künst­ler sein Publi­kum ein­bin­den.

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Gitar­ren

Die Gitar­re (ursprüng­lich die Kit­ha­ra, ein lei­er­ar­ti­ges Instru­ment) ist ein Musik­in­stru­ment aus der Fami­lie der Kas­ten­hals­lau­ten, hin­sicht­lich der Ton­er­zeu­gung ein Sai­ten­in­stru­ment, von der Spiel­tech­nik her ein Zupf­in­stru­ment. Bezüg­lich der Ton­er­zeu­gung wird zwi­schen akus­ti­schen und elek­tri­schen Gitar­ren (E-Gitar­ren) unter­schie­den. Wir haben für die Micha­el­schu­le natür­lich akus­ti­sche Gitar­re gekauft.

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Glo­cken­spiel

Das Glo­cken­spiel ist ein Stab­spiel aus der Grup­pe der Metallo­pho­ne. Es besteht aus einer Rei­he Metall­stä­ben bzw. -plat­ten von unter­schied­li­cher, der Ton­hö­he ent­spre­chen­der Län­ge. Der Anschlag erfolgt mit zwei Schlä­geln. In der Musi­ka­li­schen Früh­erzie­hung wird das Instru­ment für den Unter­richt im ele­men­ta­ren Instru­men­tal­spiel ver­wen­det.

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Glöck­chen

Als Glöck­chen oder Ber­lo­cken (Appen­di­ces col­li) bezeich­net man die bei man­chen Zie­gen paar­wei­se am Hals, sel­ten am Kopf vor­kom­men­den fell­be­wach­se­nen Haut­aus­stül­pun­gen. Auch bei Scha­fen und Schwei­nen kön­nen Glöck­chen vor­kom­men. Ihre Aus­bil­dung ist gene­tisch bedingt und nicht auf bestimm­te Arten beschränkt. Das Glöck­chen ist eine Aus­sa­ckung der Haut, die im Inne­ren Bin­de­ge­we­be, Knor­pel, Mus­ku­la­tur, Ner­ven und Blut­ge­fä­ße ent­hält. Außer den nor­ma­len Haut­drü­sen sind kei­ne wei­te­ren Drü­sen aus­ge­bil­det. Eine bio­lo­gi­sche Funk­ti­on der Glöck­chen ist nicht bekannt.

(Das ist natür­lich wahr, aber auch ein Witz, ob der Arti­kel über­haupt gele­sen wird!)

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Oce­an­drums

Mit die­sem fas­zi­nie­ren­den Instru­ment kann man durch leich­tes Hin- und Her­be­we­gen den Klang des Mee­res­rau­schens erzeu­gen. Auf bei­den Sei­ten mit Natur­fell bespannt und gefüllt mit Glas­per­len erzeu­gen die­se Oce­an­drums einen beson­ders sanf­ten und wei­chen Klang.

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Ras­seln

Ras­seln sind mit­tel­bar geschla­ge­ne Schüt­tel­idio­pho­ne, also selbst­klin­gen­de Musik­in­stru­men­te, bei denen durch Schüt­tel­be­we­gun­gen des Spie­lers klei­ne Ras­sel­kör­per ange­regt wer­den, die einen meist geräusch­haf­ten, gele­gent­lich auch einen in der Höhe bestimm­ten Ton her­vor­brin­gen.

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Tri­an­gel

Der Tri­an­gel (lat. tri­an­gu­lum „Drei­eck“) ist ein Schlag­in­stru­ment, bestehend aus einem run­den Stahl­stab, der in der Form eines gleich­sei­ti­gen und an einer Ecke offe­nen Drei­ecks gebo­gen ist. Der Tri­an­gel hat als hoher Dis­kant der Schlag­in­stru­men­te die Auf­ga­be, dem Orches­ter­klang höchs­te Glanz­lich­ter auf­zu­set­zen. Obwohl auf ihm kom­ple­xe rhyth­mi­sche Figu­ren spiel­bar sind, wird er wegen sei­nes durch­drin­gen­den Klangs meis­tens spär­lich zur Akzen­tu­ie­rung ein­ge­setzt.

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Wir hof­fen das Ihnen/​Euch der Arti­kel gefal­len hat und freu­en uns über eine Nach­richt, wenn Sie/​Ihr den klei­nen Wit­ze im Arti­kel bemerkt habt. Dazu muss aber auf­merk­sam gele­sen wer­den.

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