Die Mumins machen auch unsere Schüler glücklich

2014-09-11 11.12.06

Die Mumins machen auch unse­re Schü­ler glück­lich

Am Don­ners­tag den 11. Sep­tem­ber 2014 war
Vor­le­sung in der Turn­hal­le unse­rer Micha­el­schu­le.
Frau Mich­ler-Jan­hu­nen las den Schü­lern der
Micha­el­schu­le aus den Mumin-Büchern von Tove Jans­son vor.

Tove Mari­ka Jans­son wur­de am 9. August 1914 als Toch­ter
der Gra­fi­ke­rin Signe Hammars­ten-Jans­son und des
Bild­hau­ers Vik­tor Jans­son in Hel­sin­ki gebo­ren.
In den nor­di­schen Län­dern und in Japan wird die Autorin und
Male­rin aus Finn­land auf­rich­tig ver­ehrt.
Wenn Sie nicht im Jahr 2001 gestor­ben wäre,
dann hät­te sie die­ses Jahr Ihren 100. Geburts­tag gefei­ert.
Die Deutsch-Fin­ni­sche Gesell­schaft hat die Lesung
in unse­rer Micha­el­schu­le unter­stützt und eini­ge Buch­spen­den
mit Mumin-Büchern an die Micha­el­schu­le gege­ben.
Für die Mumins bedeu­tet Fami­lie eben­so viel wie für Tove Jans­son selbst.
Der Ber­li­ner Repro­dukt-Ver­lag hat eini­ge der Haupt­ak­teu­re
auf dem abge­bil­de­ten Pos­ter ver­sam­melt:

Mumins_Poster_gruen_1260
Mumin­pa­pa mit Zylin­der, ganz klein links das Snork­fräu­lein,
Mumin selbst im Zen­trum, links von ihm Stin­ki, rechts Klein Mü.

Eine kur­ze Zusam­men­fas­sung der Mumins-Geschich­ten aus www.buchhexe.com

Die zwei­te Geschich­te “Mumins Fami­li­en­le­ben” erzählt davon,
wie Mumin sei­ne Eltern wie­der­fin­det und von die­sen wie­der ver­las­sen wird,
da Mumin­pa­pa sich in den Kopf gesetzt hat, das Leben eines Aben­teu­rers zu füh­ren.
Außer­dem lernt Mumin das Snork­fräu­lein ken­nen.
Geschich­te Num­mer drei mit dem Titel “Mumin an der Rivie­ra” führt
die Mumin­fa­mi­lie in den Süden, in ein Luxus­ho­tel, in die Welt der Rei­chen.
Die Mumins glau­ben sich ein­ge­la­den und genie­ßen das Leben,
wenn sich auch Mumin und sei­ne Mut­ter mit dem Über­fluss nicht recht anfreun­den kön­nen.
Als sich Snork­fräu­lein auch noch von einem rei­chen Mann ange­zo­gen fühlt
und sich Mumin­pa­pa mit dem rei­chen Mar­quis Mon­ga­ga anfreun­det,
reicht es Mumin und sei­ner Mut­ter und sie zie­hen aus.
Die ande­ren Hotel­be­woh­ner sehen in den “de Mumins” eine exzen­tri­sche stink­rei­che
Fami­lie und akzep­tie­ren sie so lan­ge, bis sich heraustellt, dass die Mumins
eigent­lich nicht zu den Rei­chen gehö­ren.
In der vier­ten Geschich­te “Mumins ein­sa­me Insel” schließ­lich ent­deckt
die Mumin­fa­mi­lie wäh­rend eines Aus­flugs ihre Vor­fah­ren.

Zita­te aus den Mumin­bü­chern:

Schnü­ferl: Mit die­sem Geld eröff­nen wir eine Bank. Ver­stehst du?
Mumin: Nein.
Schnup­fe­rich: Schnup­fe­rich mein Name. Ihr wollt eine Bank grün­den?
Schnup­fe­rich: Ban­ken sind prot­zig und öde. Ich weiß was Bes­se­res.
Schnup­fe­rich: Kommt run­ter, ich erklär’s euch.
Schnup­fe­rich: Ihr könn­tet doch in einen hüb­schen Obst­gar­ten inves­tie­ren.
Schnup­fe­rich: Äpfel, Oran­gen, Bir­nen, Kir­schen. Ver­steht ihr?
Mumin: Oh ja, lass uns Saat­gut kau­fen.
Schnü­ferl: Wird man mit Obst denn reich?
Mumin: Bestimmt… Und froh!”

Mumin: Mama war die­ses Zim­mer ein­fach zu groß, des­halb zie­hen wir ins Him­mel­bett.”

Die Vor­le­sung war für unse­re Kin­der ein rund­um gelun­ge­nes Erleb­nis.
Man­che kann­ten die Mumins auch aus dem Fern­se­hen und haben jetzt
richtg gefal­len an den Büchern gefun­den.

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